Ein Haus mit Tradition

Die Traube am See in Friedrichshafen-Fischbach blickt auf eine lange Geschichte zurück. Man kann davon ausgehen, dass die Traube bereits um das Jahr 1800 existentierte. Hierzu darf aus dem Schreiben des Königlichen Steuerkollegiums in Stuttgart vom 12. April 1861 wörtlich zitiert werden: "... da dieses Wirtshaus schon in der Verlassenschaftsteilung des früheren Besitzers Josef Späth vom 14. September 1808 als mit "Bock-Mezig-und Schankgerechtigkeit und mit einer Tanzlaube" versehen sich aufgeführt findet ...".

Im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Pächter und Eigentümerwechsel. Im Jahre 1918 erwarben Frieda und Bernhard Kessler den Betrieb und erhielten auch im selben Jahr die "Wirtschaftserlaubnis zur Beherbergung von Fremden". Sie führten die Traube durch geschichtlich bewegte Zeiten bis ins Jahr 1962.

Mit der Übernahme des Gasthauses durch Karl und Sieglinde Felix, die Nichte der Familie Kessler, im Jahr 1962 begann eine Zeit des Umbruchs und Aufbruchs. Familie Felix konzentrierte sich auf das Gasthaus. Die bis dahin dazugehörende Landwirtschaft und Metzgerei wurde schrittweise aufgegeben.

Karl Felix ist gelernter Koch und machte das Restaurant Traube zu einer führenden kulinarischen Adresse am Bodensee. Sein visionäres Denken und sein bis heute ungebrochener Unternehmerdrang führten zu ständigen Vergrößerungen und Erweiterungen im Hotel.


Aus einem einfachen Gasthof mit 8 Fremdenzimmer wurde ein renommiertes 4-Sterne Hotel mit 91 Zimmer. Seine Frau Sieglinde war und ist die Seele des Hauses, über Jahrzehnte hinweg berührt sie ihre Gäste mit aufrichtiger Gastfreundschaft.



Seit 1994 führt die Tochter Sabine mit Ihrem Ehemann Sebastian Nölke-Damms das Restaurant auf gewohnt hohem Standard weiter. Karl und Sieglinde Felix konzentrierten sich voll auf die Weiterentwicklung des Hotels mit seinem umfassenden Freizeitangebot. Der Sohn Uwe befindet sich seit 2002 im Hotelbetrieb und ist seit 2005 als Geschäftsführer tätig.

Hat auch jede Generation in der Traube in Fischbach Unterschiedliches bewegt und erreicht, verbindet doch alle die Liebe zur Gastlichkeit und die Freude am Leben. Erreicht ist das Ziel noch nicht, die Traube wird weiter wachsen, an sich arbeiten und wie seit über 200 Jahren, jedes Jahr ein Stückchen besser werden.